Die Initianten argumentieren, dass die bauliche Verdichtung oft zum Verlust preisgünstiger Wohnungen führt und durch teurere, gehobene Neubauten ersetzt werden. Dies führe zu
Problemen für Haushalte mit niedrigen Einkommen, junge Familien und Seniorinnen und Senioren, die gezwungen sind, wegzuziehen oder ungewollt in Heime zu übersiedeln.
– Die festen Mindestquoten (20% bzw. 40%) seien zu starr und könnten je nach Situation und Grundstücksgrösse kontraproduktiv sein.
– Viele der geforderten Massnahmen werden bereits umgesetzt oder sind in der bestehenden Immobilienstrategie und im Richtplanentwurf verankert.
verankert werden.
Die Aufnahme von «Gewerberäumen» im Gegenvorschlag ist uns unklar, da dies im Initiativtext nicht vorkommt. Grundsätzlich setzt sich unsere Fraktion für ein florierendes
Gewerbe ein. Jedoch birgt diese Erweiterung das Risiko von Wettbewerbsverzerrungen, da nicht alle Unternehmen gleichermassen von vergünstigten Mieten profitieren könnten und
so Marktverzerrungen entstünden. Wir schlagen vor, den Fokus auf das Kernanliegen den Wohnungsbau zu beschränken.
Der im Gegenvorschlag verwendete Begriff «aktiv» ist zu unbestimmt. Es bleibt unklar, welche konkreten Handlungspflichten und welcher Ressourceneinsatz damit verbunden sein sollen. Ohne eine genauere Definition bleibt die Messbarkeit des Erfolgs dieser «aktiven» Strategie fraglich. Wir regen eine Konkretisierung an, um die verbindliche Umsetzung sicherzustellen.
Daher empfiehlt die GLP/EVP Fraktion den Gegenvorschlag inklusive Anpassung der KÖS, bei welcher nur das Wort gemeinnützig ergänzt wurde, da bezahlbare Wohnungen in der Stadt selten zu finden sind und man dem Wohnungsmangel entgegenwirkt. Dies entspricht schlussendlich auch dem Willen respektive dem Anliegen der Initianten.
Der Strom vom Dach wird direkt für die Wärmepumpe gebraucht und auch für die Kühlung der Abdankungshalle. Der Eigenverbrauch dürfte auch im Sommer recht hoch sein. Allerdings muss die Wärmepumpe so programmiert sein, dass sie tagsüber läuft. Die CO2-Emissionen sind bereits durch die neue Wärmepumpe auf ein Minimum reduziert. Zusätzlich wird jedes Jahr die städtische Stromrechnung vermindert. Durch den hohen Eigenverbrauch wird zudem auch das öffentliche Stromnetz entlastet.
Der südliche Verbindungsweg sei eine direkte Verbindung zwischen dem Bahnhof und dem Quartier entlang der Ackerstrasse und werde heute bei geschlossener Barriere häufig von zu Fuss Gehenden genutzt, obwohl kein markierter Fussgängerstreifen besteht. Die Fortsetzung des Weges an dieser Stelle in westlicher Richtung führt aber nicht, wie vom Stadtrat angegeben, generell ins Ackerstrassequartier, sondern lediglich zu drei Wohnhäusern nördlich der Ackerstrasse. Ein offizieller Fussweg zur Ackerstrasse existiert nicht und der Weg der Bahn entlang ist ausser für diese drei Wohnhäuser für die übrigen Liegenschaften an der Ackerstrasse nicht kürzer als der Fussweg über die Bankstrasse und die Ackerstrasse.